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History DJ Thomas



 

Visitenkarte von 1987


Lang, lang ist es her. Mitte der 80er fing alles an. Ausgestattet mit den Kassettenrekordern und dem Tonbandgerät B116 von RFT Stassfurt wurden Stunden vor dem Radio verbracht, um immer aktuell mit  "Westmusik" versorgt zu sein. Ob " Hey Music" , "Schlager der Woche" vom SFB oder die RIAS 2 Partynächte, manchmal war es ganz schön zeitaufwendig an aktuelle Musik zu kommen. Kassetten wurden teuer über dunkle Kanäle rangetauscht.

Die Lichtanlage wurde in etlichen Arbeitstunden in Handarbeit zusammengebaut. Der TÜV heutzutage, würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber es funktionierte alles, und die Arbeit lohnte sich. Das Publikum war dankbar und wir waren in der Provinz (wie man heute sagt) up to Date.

 

Legendär auch die staatlich organisierten Mitschnittpartys vom Stadtkabinett für Kulturarbeit. 20-30 DJ`s (oder staatlich geprüfte Schallplattenunterhalter wie wir uns nennen sollten) saßen mit ihren Geräten an einer langen Tafel und nahmen die angebotenen Songs gleich auf Kassette oder Tonband auf. Und die kamen frisch aus dem Westen von Schallplatte oder Band und wurden gleich abends auf den Veranstaltungen rauf und runter gespielt.

Ich bespielte den ehemaligen Bezirk Neubrandenburg. Ob in den diversen Jugendclubs (Mein Residenzclub war der ehemalige BKH Jugendclub vom Krankenhaus in Neubrandenburg ), Moderationen oder auf Familienfeiern, es gab immer und überall eine Veranstaltung für mich.

 

So einfach wie heute konnte man nicht auftreten. Man musste erst eine staatliche Spielerlaubnis erwerben und eine Prüfung (Einstufung) bestehen. Erst dann durfte man öffentlich auftreten und Geld dafür nehmen. Hat man mal einen nicht erlaubten Song gespielt und sich erwischen lassen, wurde auch schon mal die Zulassung eingezogen und es gab Auftrittsverbot. War aber selten im DJ Sektor.

 

Bis zu meiner Einberufung zum Wehrdienst 1989 stand ich der "Rad ab!"    Mobil Diskothek vor. Zeitweise mit meinem DJ Kollegen Frank Richard, der aber Ende der 80er leider ausschied.

1989 endete dann auch für mich vorläufig die aktive Discozeit. Erst Mitte der 2000er hatte ich auf einigen Privatveranstaltungen, wo ich aus Spaß wieder auflegte, wieder richtig „Blut geleckt“.

Uns so kam es, dass ich zusammen mit Sven Hübner (ehemals „Zeitklang“) das Projekt „ DEJAVU - Der Partyhitmix“ gründete.



 



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© Thomas Blank & Sven Hübner GbR